Corporate Webpublishing

Corporate Webpublishing (CWP) - der Königsweg in der Online-KundInnenkommunikation

Als Corporate Webpublishing, oder auf gut deutsch: Online-Unternehmenspublizistik – bezeichnet man alle Webveröffentlichungen eines Unternehmens oder einer Institution, die regelmäßig erscheinen (zB Newsletter, Webblog, usw.) bzw. regelmäßig aktualisiert werden (Produktberichte, Unternehmensinfos, usw.) und sich an interne/externe Teil-Öffentlichkeiten richten.

Corporate Webpublishing ist nicht zu verwechseln mit Webpublishing. Webpublishing ist ein Überbegriff für alle technischen Maßnahmen zur Veröffentlichung von Inhalten im World Wide Web (Contentmanagementsystem, CSS-Stylesheets, Einpflegen der Inhalte, usw.). Corporate Webpublishing beinhaltet nur die Vorbereitung, Aufbereitung und Wiedergabe der textlichen und bildlichen Inhalte im Internet.

Welche Inhalte finde ich hier?

Warum Corporate Webpublishing (CWP)?

CWP – der Trend in der Kommunikation

CWP – ein Teil aller Kommunikationsdisziplinen

E-Mail, Newsletter und Bilder als wichtige Elemente des Corporate Webpublishing

Corporate Webpublishing im Kommunikationsmix

Was bringt ein gut umgesetztes Corporate Webpublishing?

Synonyme für Corporate Webpublishing

Life Cycle (Lebenszyklus) von Corporate Webpublishing

Die wichtigsten Ziele des Corporate Webpublishing

Dialog – das Schlüsselwort im Corporate Webpublishing

Wie motiviere ich meine LeserInnen zum Handeln?

Schlussbemerkung

Bücher und Links zum Thema

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Warum Corporate Webpublishing (CWP)?

Im Vergleich zur (Online-)Werbung, die oberflächlich, verkaufsorientiert und rein zielgruppenbezogen kommuniziert, geht CWP in die Tiefe und bietet den RezipientInnen Mehrwert und Zusatznutzen. Die eingesetzte Sprache ist nicht mit Werbeelementen aufgeladen, sondern folgt journalistischen Grundsätzen. CWP-Publikationen sind immer auch darauf ausgerichtet, den Wert des Unternehmens dauerhaft zu steigern. Das heißt: Gute Online-Unternehmenspublikation informiert und unterhält, bildet Vertrauen, erzeugt Wissen, ist einprägsam und verkauft, wenn es sein muss.

Corporate Webpublishing steht für Offenheit, Ehrlichkeit, Kontinuität, für verwertbare Inhalte und persönlichen Zusatznutzen. Corporate Webpublishing bringt seine Produkte/Dienstleistungen den LeserInnen näher, dadurch werden die Produkte/Dienstleistungen auch besser nutzbar. Corporate Webpublishing unterstützt die Glaubwürdigkeit des Unternehmens und lässt das Vertrauen der KundInnen wachsen. Die LeserInnen fühlen sich ernst genommen, kaufen öfter und bleiben länger treu. Da CWP informiert und gleichzeitig Emotionen zu wecken vermag, baut es auch Markenwelten nachhaltig auf und dient somit zur Stärkung der Marke.

Online Corporate Publishing ist wesentlich von der prinzipiellen Einstellung des Unternehmens oder der Institution zum Thema Kommunikation geprägt. Hier lässt sich die grundsätzliche Haltung des Absenders in punkto Offenheit und Ehrlichkeit erkennen.

Die starke Zunahme des Online-Corporate-Publishing in den vergangenen Jahren ist Ausdruck der Veränderungen in der Kommunikationslandschaft. Das World Wide Web gewinnt immer mehr Einfluss auf unser Konsum- und Meinungsverhalten. LeserInnen fordern authentische und glaubwürdige Informationen mit Mehrwerten. Und die Unternehmen und Institutionen ihrerseits möchten die Loyalität ihrer KundInnen/Mitglieder sicherstellen, Markenwerte festigen und neue Zielgruppen ansprechen. Online-Corporate-Publishing erfüllt dies alles.

Non-Profit-Unternehmen (zB BürgerInneninitiativen usw.) und (halb-öffentliche) Interessensvertreter (zB Gewerkschaften, Mietervereinigungen, politische Parteien, usw.) befinden sich in großer Abhängigkeit von der öffentlichen Meinung. Ihr Fortbestehen wird daher auch stark von einem dialogorientierten Corporate Webpublishing beeinflusst. Hier wird heute von Seiten der Öffentlichkeiten ein kontinuierliches, offenes, ehrliches und überprüfbares Corporate-Webpublishing quasi vorausgesetzt. Ein ständiger Austausch mit SympathisantInnen und Mitgliedern darf von solchen Organisationen nie als lästige Pflicht gesehen werden.

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CWP – der Trend in der Kommunikation

CWP erfreut sich trotz des Kostendrucks auf die Werbebudgets immer größerer Beliebtheit und ist mittlerweile in vielen Unternehmen fester Bestandteil im Online-Kommunikationsmix. Dies einerseits weil KundInnenbindung – eines der Hauptziele des CWP – seit Beginn des World Wide Web einen ungebrochen hohen Stellenwert genießt. Und andererseits weil klassische Werbebotschaften in den Informationsfluten immer öfter sang- und klanglos im Papierkorb direkt neben dem Postkasterl versinken. Die heutigen KonsumentInnen suchen mehr als reine Werbung – nämlich Information und Zusatznutzen bzw. einen verwertbaren Nutzwert.
Und weiters hat auch die Interne-Online-Kommunikation, die ebenfalls zum CWP zählt, in den letzten Jahren an Stellenwert gewonnen. Hier gilt: Gut informierte MitarbeiterInnen sind die motivierteren MitarbeiterInnen.

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CWP – ein Teil aller Kommunikationsdisziplinen

Das Corporate Webpublishing gewinnt also zunehmend an unternehmensstrategischer Bedeutung. So wird es in größeren Unternehmen immer öfter in die klassischen Unternehmens-Kommunikationsdisziplinen (wie Marketing, Werbung oder Public Relations) eingebunden. Hier wird es nach den Erkenntnissen und Erfahrungen in der Online-Kommunikation (mit eigenen Strukturen, eigenständigen RedakteurInnen, eigenständiger Präsentationsstil, usw.) geführt.

CWP – der direkte Weg zur Zielperson
Corporate Webpublishing wird oft gleichgesetzt mit reiner Online-KundInnenkommunikation. Doch die Bandbreite der CWP-Medien geht weit darüber hinaus und bekommt dank neuer technologischer Möglichkeiten mehr Spielraum in den Darstellungsmöglichkeiten (Stichwort: Video und Audio). Entscheidend für ein gelungenes Corporate Webpublishing ist daher auch die richtige Auswahl des Online-Mediums und der dazupassenden Botschaft. Hier kommt es darauf an, die Kommunikationsinhalte und ihren Umfang (Budget) sowie das Medienverhalten der Zielgruppe im Voraus zu analysieren und dementsprechend anzupassen.

Die Website ist das klassische CWP-Medium schlechthin. Websites, die regelmäßig erneuert werden und deren Inhalte einen hohen LeserInnen-Nutzen aufweisen, haben klare Kommunikationsaufgaben im Corporate Webpublishing. Solche Aufgaben sind zum Beispiel journalistisch aufbereitete Geschichten, Tipps und Tricks, Newsletter-Archive, authentische FAQs, Links zu sachverwandten Websites, moderierte Diskussionsforen, betreute Gästebücher, usw. Websites eignen sich zudem ideal für Querverweise auf andere Online-Dokumente. Beispielsweise wird ein Produkt im Newsletter kommuniziert. Ein Link führt die LeserInnen auf die Website, wo sie weiterführende Informationen finden bzw. das Produkt direkt im Online-Shop bestellen können. Das ist ein Beispiel für den Königsweg im digitalen Kaufprozessversprechen.

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E-Mail, Newsletter und Bilder als wichtige Elemente von Corporate Webpublishing

Newsletter oder E-Mail-Aussendungen ergänzen das CWP-Programm ideal. Sie eignen sich aber nicht als eigenständige CWP-Medien, da sie von der „Mutter“ abhängig sind und sich immer auf etwas „Darüberliegendes“ beziehen. Sie sollten im Corporate (Web)Design umgesetzt werden, regelmäßig erscheinen (Newsletter mindestens 2-mal jährlich, E-Mail-Aussendungen nach Bedarf) und dem Online-Leseverhalten Rechnung tragen. Diese Online-Medien sollen immer im Konnex zur Hauptbotschaft bzw. zum Kommunikationsmix stehen und verbunden sein.

Die Bildsprache im CWP
Auch im Corporate Webpublishing zählt das stimmige Zusammenspiel von Wort (Titel, Sublines, Textbereich) und Bild (wie Grafiken und Fotos). Erst die richtige Kombination von Bild und Textaussage macht das CWP stark und einprägsam. Gerade im Web ist ein passendes Bild oder eine korrekte Grafik oft der Schlüssel zum Erfolg. Und weil die Bilder, Fotos und Grafiken das Erscheinungsbild Ihres CWP so stark beeinflussen, sollten Sie für ihre Beschaffung genügend Zeit und auch Geld bereitstellen!

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Corporate Webpublishing im Kommunikationsmix

Corporate Webpublishing läuft zu seiner Höchstform auf, wenn es richtig in den Kommunikationsmix eingebunden ist und die gesamte Unternehmenskommunikation auch crossmedial vernetzt wird. CWP-Medien haben ihre eigenen Charaktereigenschaften, die ihre Stärke und Wirkung ausmachen. Aber auch der Werbedruck einer klassischen Kampagne beispielsweise lässt sich mit CWP-Medien verstärken und besser analysieren.

Auch eine (Online-)CRM-Strategie (Customer Relationship Management-Strategie) kommt richtig zur Geltung, wenn das Unternehmen erstens LeserInnenreaktionen aufnimmt, zweitens diese beantwortet und drittens seine Produkte oder Dienstleistungen bei Bedarf optimiert. Hier schließt sich der Kreis des Database-Managements: Die KundInnen erkennen bei jeder Rotation, dass ihre Meinung berücksichtigt wurde. Und sie sind zufriedener, wenn die Produkte/Dienstleistungen dadurch ein wenig perfekter gemacht wurden.

Auch hier gilt: Nur wenn CRM-Strategen, Verkaufs- und Marketingleute und Webredakteure eng zusammenarbeiten und dieselben Ziele verfolgen, lassen sich die Möglichkeiten des Corporate Webpublishing voll ausschöpfen. Ein anspruchsvoller Weg – aber es lohnt sich, ihn zu beschreiten! Denn das integrierte, crossmediale Zusammenspiel aller Disziplinen ist der Schlüssel zu einer effizienten, effektiven und nachhaltigen Kommunikation. Deshalb sollte CWP immer Bestandteil einer integrierten Kommunikation sein.

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Was bringt ein gut umgesetztes Corporate Webpublishing?

Schafft Glaubwürdigkeit
Während sich Werbung oft dadurch auszeichnet, dass sie kunstvoll der Realität entrückt ist, orientiert sich gutes CWP strikt an der Realität und setzt auf den Dialog. CWP geht in die Tiefe und kreiert so eine eigene realistische Markenwelt und erzeugt Sympathien. Diese Authentizität spiegelt sich idealerweise nicht nur in den journalistisch aufbereiteten Texten, sondern auch in den verwendeten Bildern wider, die sich von austauschbaren Werbefotos erheblich unterscheiden.

Transportiert Mehrwert
Persönlich verwertbare Mehrwerte signalisieren den RezipientInnen besondere Wertschätzung. Sie lassen sich mit CWP besonders gut transportieren. Zum gängigen Repertoire vieler Websites zählen Mitgliedervorteile, detaillierte Informationen über das Unternehmen (zB Abbildung des Leitbilds), Berichte über KundInnen-Erfahrungen, Tipps rund ums Produkt, Service-Hotlines, Online-Coupons, usw. Auch die übrigen Inhalte, die aus erster Hand stammen, bieten den LeserInnen durch ihre Informationstiefe und Offenheit einen möglichen Zusatznutzen.

Ist kompetenzvermittelnd
Corporate Webpublishing eignet sich ideal, um zu zeigen, was in einem Unternehmen steckt. Wie keine andere Kommunikationsmaßnahme transportiert CWP Know-how und Kompetenz, zB mit branchenspezifischen Wissensbereichen oder fundierten Case Studies. Auch komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge lassen sich über Corporate-Webpublishing verständlich und zielorientiert erklären und vor allem ganz im Sinne des Internet mit anderen Bereichen vernetzen.

Stärkt die Marke und den Markenaufbau
Durch die vielen Möglichkeiten im Web-Umfeld kann man KundInnen, InteressentInnen und MitarbeiterInnen ausdrucksstark seine Markenwelten kommunizieren. Den NutzerInnen eröffnet sich über das CWP eine eigene Erlebniswelt – meist wirkungsvoller als im Prospekt. Und Sie stärken Ihre Marke, weil Sie Ihre Angebote einem breiterem Publikum offerieren können. Und gleichzeitig erfahren Sie rasch, ob Ihre (Online-)Marke bei der Zielgruppe auch tatsächlich ankommt.

Langfristige KundInnenbindung
CWP involviert die LeserInnen und baut durch die kontinuierlichen Aktualisierungen einen engeren Kontakt mit ihnen auf. Im Vergleich zu Direkt-Mailings oder zur klassischen Werbung gibt es hier eine längere Nutzungsdauer. Das Anbieten von Dialogelementen wirkt sich positiv auf die Loyalität und schlussendlich auf das Kaufverhalten der KonsumentInnen aus.

Unabhängigkeit
CWP ist ein erstklassiges Medium, um eigene Botschaften ohne Abhängigkeit von Fremdmedien (Stichwort: Print) zu transportieren. Beim CWP lassen sich Art, Dauer und Zeitpunkt frei bestimmen.

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Life Cycle (Lebenszyklus) von Corporate Webpublishing

Der Lebenszyklus von Corporate Webpublishing besteht in der Regel aus fünf Stufen:
Erstellung – Ideensammlung, Überprüfung, Vorentwurf, Vorbereiten, Testen auf den Online-Medien
Kontrolle – Korrektur, Überarbeitung und Anpassungen
Freigabe – Abgesegnete Inhalte werden für Testlauf freigegeben
Publikation – Veröffentlichung der Inhalte auf den bestimmten Online-Medienformen
Archivierung oder Destruktion – Trennung in interne und öffentliche Archivierung (zB Newsletter-Archiv
Nicht mehr verwertbare Inhalte können auch eliminiert werden.

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Synonyme für Corporate Webpublishing

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Die wichtigsten Ziele des Corporate Webpublishing

CWP verfolgt meistens mehrere Ziele. Ihre Gewichtung bestimmt den Themenmix, die Aktualisierung und die Aufmachung. Doch egal, ob das CWP KundInnen binden, das Image oder den Bekanntheitsgrad des Unternehmens erhöhen, den Verkauf fördern oder neue LeserInnen/KundInnen gewinnen soll: Die Inhalte müssen für die LeserInnen relevant und interessant sein und einen hohen Nutzwert aufweisen. „Was wollen/sollen unsere KundInnen von uns wissen?“ – das ist die Leitfrage eines erfolgreichen CWP. Die unterschiedlichen Zielsetzungen lassen sich in die folgenden Kategorien unterteilen:
a) KundInnenbindung
In Zeiten schwindender Markentreue und stärkerem Preisbewusstsein ist es eine große und wichtige Herausforderung, die KundInnentreue zu verbessern. Dies gilt umso mehr, wenn die Produkte hochwertig und erklärungsbedürftig sind, wenn langfristige Beziehungen erwünscht sind, oder wenn der Konkurrenzdruck hoch ist. Auch bei Low-Interest-Produkten ist vor allem die Erreichung einer ständigen Aufmerksamkeit ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor. CWP bindet seine LeserInnen, indem es ihnen relevante Inhalte, Mehrwerte und Zusatznutzen bietet. Die zeitlich unbegrenzte Abrufbarkeit sorgt zudem dafür, dass das Unternehmen und seine Produkte präsent bleiben.

b) Imagebildung und Imagepflege
Jedes CWP soll die Erlebniswelt, also das bestehende positive Image einer Marke oder eines Unternehmens, transportieren und ausbauen. Dazu ist es auch bestens geeignet, weil die Inhalte zum einen speicherbar und jederzeit abrufbar sind und zum anderen regelmäßig erweitert bzw. aktualisiert werden können. Und schließlich beschäftigen sich die LeserInnen länger mit CWP als beispielsweise mit klassischer Werbung oder mit Direkt-Mailings.
Ein Image wird vor allem über emotionale Verbindungen mit der Marke aufgebaut. Ein Schuss „haptische Emotionalität“, verpackt in wahre Geschichten rund um das Produkt oder die Dienstleistung, darf deshalb in einer imagebildenden Website nicht fehlen. Tipp: Wenn Sie ein Markenimage aufbauen oder ändern möchten, verlassen Sie sich am besten auf das Wissen von Werbepsychologen mit Schwerpunkt Online-Medien.

c) Verkaufsförderung
Vor wenigen Jahren noch als Internet-Blase oder als unrealistischer Wunschgedanke abgetan, gewinnt nun die Verkaufsförderung im CWP wieder an Bedeutung. Verkaufsfördernde Websites oder Online-Shops sind heute Treibstoff für Umsatz und Unternehmensgewinn. Und der Erfolg solcher Auftritte ist heute besser messbar. Klar ist: Online-Auftritte sind nicht als reine Werbeblätter zu sehen, sonst sind sie unglaubwürdig und wirkungslos. Vielmehr müsse die Verkaufsstrategie der Produkten/Dienstleistungen im World Wide Web in einem ansprechenden und passenden Themenumfeld kommuniziert werden. Eine gut kommunizierte Produkt-/Dienstleistungswelt, begleitet von verkaufsfördernden Maßnahmen, mündet letztlich in den gewünschten Verkauf. Wegen der einfacheren Vergleichsmöglichkeiten von Produkten und Dienstleistungen über das Internet sollte das komparative Umfeld immer in der Online-Publikation miteinbezogen werden.

d) NeukundInnengewinnung
CWP ist auch ein ideales Akquise-Instrument. So eignet sich Online-Empfehlungsmarketing ideal für die Gewinnung von neuen LeserInnen (KundInnen). Und die Empfehlung durch zufriedene KundInnen ist Gold wert! Den Inhalte von CWP kann – durch die besonders wirksame Mundpropaganda – von RezipientInnen ohne Zutun des Unternehmens an FreundInnen verschickt werden. Auch ein Online-Mailing an die richtige Zielgruppe über eingekaufte Adressen kann wertvolle Erstkontakte mit sich bringen. Hier ist noch zu beachten, dass der Zukauf von Adressen zwar das Image steigern und den Bekanntheitsgrad einer Marke und/oder eines Unternehmens erhöhen kann, jedoch als Haupt-Vertriebskanal nicht besonders gut geeignet ist.

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Dialog – das Schlüsselwort im Corporate Webpublishing

Eine Website, die keinen Dialog erzeugt, ist ihr Geld nicht wert. Denn eine Website bietet ein breites Spektrum an Dialogmöglichkeiten, die nicht ungenützt bleiben sollten. Durch die Anpassungsmöglichkeiten der Website/des Online-Shops lässt sich der Dialog langfristig planen, pflegen und vertiefen.

Dialog – Mehrwert für LeserInnen und HerausgeberInnen
Dialogangebote sollen den LeserInnen einen erkennbaren Mehrwert bieten. Denn nur konkreter Nutzen löst auf Seiten der RezipientInnen auch Reaktionen aus. Wenn Sie Ihre Website als effektives Dialogmedium nutzen möchten, müssen Sie den LeserInnen auch relevante Dialogelemente anbieten. Nur so bringt es Ihrem Unternehmen entscheidende (Wettbewerbs-)Vorteile.

Planen Sie den Dialog mit den LeserInnen bewusst und achten Sie darauf, dass Ihre Dialogangebote den LeserInnen einen konkreten Nutzen bieten. Prüfen Sie beispielsweise bei jedem Beitrag, ob Sie es den LeserInnen ermöglichen, weitere Informationen anzufordern (via digitaler Antwortkarte, über telefonische Beratung, usw.). Platzieren Sie die entsprechenden Dialogelemente gut sichtbar auf der Webpage. Achten Sie darauf, dass Content und weiterführende Möglichkeiten zusammenpassen!
Beispiel: Wenn Sie im Web eine neue Gebrauchsanleitung von einem neuen Gerät anbieten, wäre für die BesitzerInnen des Geräts auch von Nutzen, regelmäßig (per E-Mail) über Erfahrungsberichte anderer KundInnen zu erfahren.

Achten Sie bei der Wahl der Response-Medien auf die Antwort-Präferenzen der Zielgruppe und erwähnen Sie auf allen Antwortelementen neben der postalischen Adresse auch Telefonnummer, E-Mailadresse auch die Ansprechperson.

Vergessen Sie nicht: Response muss innerhalb einer definierten Frist erfolgen. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie Ihr Personal für die Verarbeitung der schriftlichen, mündlichen und elektronischen Antworten vorbereitet ist.

Pflegen Sie die gewonnenen relevanten Informationen (zB Interessen der LeserInnen, soziodemografische Daten) in Ihre Datenbank ein. Damit schaffen Sie die Basis für eine Kommunikation, die sich optimal an den Bedürfnissen Ihrer KundInnen orientiert.

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Wie motiviere ich meine LeserInnen zum Handeln?

AnwenderInnen-Forum: die hauseigene Community
Mit der Veröffentlichung von durchaus auch kritischen Leserbriefen zeigt das Unternehmen Interesse an der Meinung seiner KundInnen. Im Meinungsforum und beim Chat können die KundInnen nicht nur mit Ihnen in Kontakt treten, sie können auch untereinander kommunizieren und sich austauschen. Und Sie wissen, was über Sie gesprochen wird. Sie erhöhen mit solchen Foren auch das Vertrauen, das Ihnen entgegengebracht wird, sowie die Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens. Fördern Sie mit Belohnungen die Bereitschaft der LeserInnen, von ihren Erfahrungen zu berichten.

Online-Gewinnspiele
Gewinnspiele eignen sich ideal, um zB den Rücklauf von KundInnenbefragungen zu steigern, oder Produktvermarktung zu unterstützen. Vorsicht: Die Teilnahme an Online-Gewinnspielen hängt stark von der Attraktivität der zu gewinnenden Preise ab und der Fragen(anzahl) ab.

Feedback-Möglichkeiten an andere
Bieten Sie Ihren RezipientInnen immer auch Möglichkeiten an, über Ihre Online-Publikationen eine Meinung abgeben zu können, diese an FreundInnen/Bekannte weiterleiten zu können und

Kontaktmöglichkeiten
Auf jeder Webpage sollten Sie eine Kontaktmöglichkeit mit allen relevanten Daten anbieten. Und fordern Sie Ihre BesucherInnen auch dazu auf, die Kontaktmöglichkeiten wahrzunehmen.

Bestellmöglichkeiten
Machen Sie es Ihren BesucherInnen so einfach wie möglich, gewisse Dinge (wie zB Prospekte, freie Proben, usw.) zu bestellen.

LeserInnenbefragungen
Umfragen zur Akzeptanz des Webauftritts bzw. seiner Inhalte sollten Sie etwa alle zwei Jahre durchführen. Fragen Sie, ob und auf welche Art und Weise ein Dialog weiterhin gewünscht wird. Achten Sie darauf, dass die Fragen schnell zu beantworten sind. Kurzumfragen über das Internet dürfen ruhig auch öfter erfolgen. Erfahren die LeserInnen, dass ihre Meinungen/Antworten berücksichtigt werden, dann sind sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch zu einer weiteren Teilnahme bereit.

Hotlines
Ergänzen Sie Ihr CWP nach Möglichkeit mit gebührenfreien Nummern und stellen Sie kompetente und freundliche TelefonpartnerInnen ein. Ein solcher Service wird von KundInnen besonders geschätzt, und sie werden es Ihnen mit Loyalität und Weiterempfehlung danken. Nutzen Sie diesen telefonischen Kontakt auch dazu, weitere Informationen abzufragen.

Mitglieder-Aktion
Wie bereits erwähnt, ist die Website eine ideale Plattform für Empfehlungsmarketing. Winkt zudem ein kleines Geschenk oder ein Bonus für die WerberIn, werden Sie viele neue KundInnen gewinnen.

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Schlussbemerkung

Beim CWP zahlt sich der Mehraufwand (erhöhte Themenrecherche, längere Texte, Vernetzung der Inhalte, usw.) der durch die Webanforderungen und -anpassungen (suchmaschinenoptimierte Aufbereitung, Verlinkungen, eigene Textgestaltung) entsteht aus, da Inhalte länger verfügbar, ständig abrufbar, sofort ergänzbar und für die Bedürfnisse der RezipientInnen leichter erweiterbar sind.

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Links und Bücher zum Thema

Links zum Thema

Bücher zum Thema

  • Texten für das Internet
  • S. R. Alkan, ISBN: 3-89842-214-3, Verlag: Galileo Design

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    Sehr gutes Buch, informiert über das Thema Content, Texten und Aufmerksamkeit.

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  • Web 2.0 - Konzepte, Anwendungen, Technologien

  • Tom Alby, ISBN: 3-446-40931-9, Verlag: Hanser Fachbuchverlag

    Wertfaktor 8
    Durch dieses Buch erfahren Sie alles was Sie zum Thema Web 2.0 wissen müssen.

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  • Texten für das Web
  • Andreas Grede, ISBN: 3-446-22428-9, Verlag: Hanser

    Wertfaktor 6
    Dieses Buch bietet Anregungen um die Qualität von Texten zu verbessern. Es enthält auch Kriterien zur Textanalyse und für kundinnenorientierten Text.

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  • Besser texten, mehr verkaufen auf Corporate Sites
  • Stefan Heijink, ISBN: 3-934424-26-0 Verlag: Business Village

    Wertfaktor 6
    Gutes Buch für Menschen, welche für Textdesign und Schreiben auf Websites verantwortlich sind.

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    Seite aktualisiert am: 19. Juli, 2010