Informationsaufnahme

Informationsaufnahme auf Webpages!

Die wachsende Informationsflut zwingt uns zur Selektion und führt dazu, dass wir Informationen in der gleichen Zeit verarbeiten müssen. Dadurch hat sich unsere Informationsaufnahme und Verarbeitung tiefgreifend verändert!

Deshalb ist die Informationsdarstellung auf Websites ein wichtiger und wesentlicher Bereich. Diese bestimmt unsere Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft. Durch eine große und unübersichtliche Struktur ermüden wir rasch und belasten unnötigerweise unser Gedächtnis.

Welche Informationen finden Sie hier?

Informationsaufnahme auf Webpages

Lesbarkeit von Webpages (Fleschindex)

Das menschliche Gedächtnis

Gesetz der Ähnlichkeit, der Nähe und der Geschlossenheit

Regeln zur Informationsaufnahme

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Informationsaufnahme auf Webpages

Das Aufnehmen von Informationen beim Lesen von Websites erfolgt während der ca. 250 ms andauernden Fixationen. Dazwischen finden Sakkaden (Augenbewegungen) statt, wo der Blickpunkt weitergerückt wird. Das sind ca. 7 bis 9 Buchstaben. Am Ende der Sätze wird länger fixiert, da hier die Integration der Informationen stattfindet. Wenn die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sich ein Wort aufgrund des Kontextes erahnen lässt, werden die Fixationen verkürzt. Bei schwer lesbaren und seltenen Wörtern ist die Fixation wieder länger. Das Lesen auf dem Bildschirm ist wesentlich anstrengender als auf dem Papier. Was sich vor allem auf die Lernleistung auswirkt.

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Lesbarkeit von Webpages

Die Lesbarkeit von Hypertexten besteht aus mehreren Aspekten: einerseits aus der Verständlichkeit der Sprache und syntaktischen Merkmalen (Wort- und Satzlänge), anderseits aus Typografie (Schriftart und Schriftgröße) und dem Flesch-Index (Erfinder: Rudolf Flesch, mitte der 40er Jahre). Der Flesch-Index (auch: Lesbarkeitsindex, Fleschgrad, Lesbarkeitsgrad) bewertet einen Text nach einem Punktesystem. Je höher die Punktzahl um so verständlicher der Text. Es sollte ein Fleschgrad von (mind.) 30 bis 70 erreicht werden. Hängt aber auch stark von der Zielgruppe und vom Thema ab. Siehe auch Texten für das Web.

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Das menschliche Gedächtnis

Das Kurzzeitgedächtnis

Das menschliche Kurzzeitgedächtnis ist das Arbeitsgedächtnis. Dort werden die kognitiven Prozesse verarbeitet. Die kurzfristige Behaltensleistung und Wiedergabe des Gelesenen beträgt 7 Buchstaben. Die Speicherkapazitäten des Kurzeitgedächtnises liegt bei drei Einheiten. Die Speicherdauer beträgt für diese 3 Einheiten ca. 15-30 Sekunden.

Das Langzeitgedächtnis

Das menschliche Langzeitgedächtnis ist der Hauptspeicher für die aufgenommenen Informationen. Die Speicherkapazität ist theoretisch auf die Anzahl der Neuronen begrenzt. Praktisch ist sie unbegrenzt. Abhängig von der Intensität des Lernens differenziert sich die Speicherdauer im Langzeitgedächtnis. Die Schwierigkeiten beim Auffinden der gespeicherten Informationen liegen beim Suchen und Finden.

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Gesetz der Ähnlichkeit, der Nähe und der Geschlossenheit

Gesetz der Nähe

Elemente mit geringer räumlicher Trennung werden von unserer Wahrnehmung als zusammengehörig wahrgenommen. Dinge, die weit voneinander entfernt liegen, werden als getrennt und unabhängig gesehen. Das gilt bei Linien, Fenstern und Texteingabefelder.

Gesetz der Ähnlichkeit

Elemente, die optisch sehr ähnlich sind, werden von unserer Wahrnehmung gruppiert, also als zusammengehörig wahrgenommen. Andersrum werden Elemente, die sich in wichtigen Merkmalen (Farben, Größe, usw.) differenzieren, als voneinander getrennt oder unabhängig wahrgenommen.

Gesetz der Geschlossenheit

Elemente in geschlossenen Bereichen, die von einer Linie umfasst sind, werden von uns als zusammengehörig wahrgenommen. Stehen Gruppen von Daten voneinander getrennt, versuchen wir das Bild zu vervollständigen. Dinge, die durch Linien getrennt sind, wirken nicht zusammengehörig und freibleibend.

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Regeln zur Informationsaufnahme

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Seite aktualisiert am: 14. November, 2005