Software-Ergonomie steht immer vor Web-Usability
Software-ergonomie entstammt der Ergonomie. Allgemein kann man ergonomisch mit menschengerecht übersetzen. D.h. technische Systemen werden an die Fähigkeiten des Menschen angepasst - nicht umgekehrt. Diese Mensch-Computer-Interaktion spielt bei der Gestaltung und Evaluierung von Graphic-User-Interfaces (GUI) eine bedeutende Rolle.
Welche Informationen finden Sie hier?
Definitionen
Ziele der Software-Ergonomie
Grundsätze in der Dialoggestaltung
Einsatz von Farben aus Software-ergonomischer Sicht
Nutzungskontext (Grafik)
Definitionen
Software-Ergonomie versteht man lt. Lauter wie folgt: Software-Ergonomie bedeutet die menschengerechte Gestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Computer.Nach Wandmacher ist der Gegenstand der Software-Ergonomie die Anpassung der Arbeitsbedingungen bei der Mensch-Computer-Interaktion an die kognitiven Fähigkeiten des Menschen.
Ziele der Software-Ergonomie
- Anpassung an die kognitiven Fähigkeiten des Menschen
- Hohe Benutzerakzeptanz
- Menschengerechte Bedingungen
- Förderung der Motivation beim Benutzer
- Entwicklung von Kreativität beim Benutzer
Grundsätze in der Dialoggestaltung
- aufgabenangemessen
- selbstbeschreibend
- steuerbar
- erwartungskonform
- lernförderlich
- fehlertolerant
- individualisierbar
Einsatz von Farben aus Software-ergonomischer Sicht
- immer die gleichen Farben für die gleiche Funktion verwenden
- Kontrast für Vordergrund und Hintergrund hoch halten
- relevante Informationen mit starkem Kontrast darstellen
- irrelevante Informationen mit schwachem Kontrast darstellen
- bei farbigem Vordergrund, dezenten Hintergrund verwenden
- keine dünnen blauen Linien auf hellem Hintergrund
- keine rote Schrift auf blauem Hintergrund
- kein Angrenzen von Farben mit einer Sättigung von 1
- keine angrenzenden Rot/Grün Darstellungen
- kein Abbilden von Cyan auf Weiß
- keine kleinen farbigen Punkte für Aufzählungen verwenden
Nutzungskontext
Interaktion
Interaktion besteht dann, wenn der Benutzer eine bestimmte Aufgabe innerhalb eines bestimmten Nutzungskontextes auf einem Computersystem erfüllt.
Aspekte der Interaktionen
- Arbeitsabläufe
- Fenstersysteme
- Menü-Hierarchien
- Farb- und Schriftwahl
- Kommandosprachen
- Funktionsaufteilung Mensch/Computer
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