Web-Usability

Webusability (Usability für Websites) - sehr, sehr wichtig, aber nicht alles!

Usability! Dieses Wort hat inzwischen jede(r) Internet-Nutzer(in) und Website-Betreiber(in) tausendmal gehört. Ob der Begriff jedoch auch in der richtigen Denotation oder Konnotation verwendet wird und ob eine Website "usable" ist, ist eine andere Frage.

Auf alle Fälle, Webusability (Gebrauchstauglichkeit von Websites) ist wichtig aber auch nur ein Teil vom Ganzen. Wir berücksichtigen in unseren Arbeiten immer den Usability-Gedanken, machen Usability-Tests (Kurrzanalysen) und stimmen die Ergebnisse mit den Interessen aller Beteiligten ab.

Welche Informationen finden Sie hier?

Was bedeutet das Wort Usability wirklich?

Und was bedeutet Usability im Web?

Usability Kriterien

Einflüsse auf die Usability von Websites

Auswirkungen von Usability

Was ist Usability?

Usability Test (Methoden)

Bücher zum Thema Web-Usability

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Was bedeutet das Wort Usability wirklich?

Machen wir zuerst mal die Probe aufs Exempel mit einen kleinen Test. (Auflösung im Text)

Usability bedeutet....

A: Benutzerfreundlichkeit

B: Bedienungsfreundlichkeit

C: Gebrauchstauglichkeit

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Was bedeutet Usability im Web?

Selten werden Web-Auftritte für ihre Zielgruppen oder Teil-Öffentlichkeiten umgesetzt. Durch den Usability-Gedanken wird in der Planung und Produktion auch der User in den Vordergrund der Website gerückt. Dies bedeutet, dass die Online-Kommunikation als Schnittstelle zwischen Unternehmensinteressen und den Websitebesucherinteressen fungiert. Dementsprechend soll eine gute Website auf die Bedürfnisse aller Beteiligten eingehen.

Wesentliches bei der Websiterealisierung

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Usability Kriterien

Diese vier Kriterien sind für das Gesamtbild der Website und in weiterer Folge für ihren Eindruck beim Besucher verantwortlich. Die Beachtung dieser Kriterien sind entscheidend für ein positives Image, welches den User zu weiteren Besuchen/Transaktionen animiert.

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Einflüsse auf die Usability von Websites

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Auswirkungen von Usability

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Was ist Usability?

Web-Usability ist im Forschungsfeld der Human Computer Interaction (HCI) angesiedelt und ist ein Unterbereich von Software-Ergonomie.

Unter dem Begriff "Usability" versteht man nach DIN EN ISO 9241-11 Gebrauchstauglichkeit: Das Ausmaß, in welchem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und mit Zufriedenheit zu erreichen.

Fürs Web gesagt: Eine Website ist gebrauchstauglich wenn der Benutzer seine Aufgaben angepasst, effektiv, effizient und zu seiner Zufriedenheit erledigen kann.


Darstellung Gebrauchstauglichkeit


Anwendungsrahmen Gebrauchtauglichkeit nach ISO Norm 9241


Darstellung Usability


Quelle: Institut für Software-Ergonomie und Usability - Schweiz

Die drei Anwender aus Sicht der Usability

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Benutzerfreundlichkeit = "ease of use".

Benutzerfreundlichkeit (Benutzungsfreundlichkeit) ist nur ein Teilbereich von Usability. Hierbei geht es darum, die Benutzung der Soft- und Hardware zu vereinfachen. Alltägliche Arbeitsschritte und Tätigkeiten werden in computergerechte "Stücke" aufgeteilt und eventuell sogar neu organisiert, um so die Arbeit am Computer zu vereinfachen. "Ease of use" wird insofern kritisiert, weil die Aufstückelung der Tätigkeiten zum Teil auch zu Lasten der ursprünglichen Arbeitsaufgabe geht.

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Bedienerfreundlichkeit = "user friendliness".

Die Bedienungsfreundlichkeit einer Website ist ebenfalls nur ein Teilbereich von Usability. Hier geht es unter anderem um das Vermeiden von Irritationen, die beim Gebrauch nicht-transparenter Systeme entstehen können. Wird dem Anwender zum Beispiel ein Systemfeedback anstatt eines Anwenderfeedback zurückgemeldet (z.B. Vielen Dank, wir haben Ihre Nachricht erhalten.), kann es zu Irritationen kommen (was passiert mit meinen Eingaben?, werden mir Unterlagen zugesandt?). Das System ist somit zwar immer noch bedienerfreundlich, aber nicht mehr gebrauchstauglich.

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Usability-Test

Wie bereits erwähnt machen wir keine Usability-Tests. Aus guten Gründen: Um zum Beispiel eine Website, die sich an 500.000 Personen richtet, auf ihre Usability zu überprüfen, müssten wir ca. 500 Personen aus allen angesprochenen Teil-Öffentlichkeiten die Website überprüfen lassen. Das können Usabilty-Labs und Spezialunternehmen besser und wirksamer als wir.

Wir sehen es jedoch als unsere Aufgabe, die mit diesem Thema in Verbindung stehenden Grundprinzipien einzuhalten. Alle essentiellen Fragen, die sich in der Planung und Produktion von Online-Auftritten im Bereich von Software-Ergonomie und Usability ergeben, werden beantwortet.

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Usability-Test Methoden

Wir wollen Ihnen hier die gängigen Usability-Tests in ihren Grundzügen vorstellen.

  • Thinking Aloud Methode
    Hier werden die Testpersonen ermutigt, laut zu denken. So sollen sämtliche Gedanken und Eindrücke bezüglich der Website festgehalten werden. Man erfährt, wie und warum die Testperson so handelt.
  • Observation
    Der Nutzer wird dabei beobachtet, wie er seine Arbeit im System erledigt. Die gewonnenen Erkenntnisse können entsprechend weiterverarbeitet werden.
  • Interviews und Fragebogen
    Durch Fragebögen und Interviews werden die Meinungen der Nutzer festgehalten. Man erfährt den subjektiven Eindruck des Nutzers mit dem Web-Angebot.
  • Focus Group
    In einer Gruppendiskussion werden unter der Leitung eines Moderators bereits festgelegte Aspekte der Website diskutiert. Erwartungen und Wünsche stehen hierbei an erster Stelle. Basis-Entwürfe können auf diese Art und Weise gut getestet werden.
  • Eye-Tracking
    Durch Aufzeichnung des Blickverlaufes wird die visuelle Wahrnehmung gemessen. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Fixationen, die Verweildauer und auf die Blick-Sprünge gelegt.
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    Bücherliste Usability

    Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Usabilitybücher. Die Erklärung zum Wertfaktor finden Sie hier .

  • Erfolg des Einfachen
  • J. Nielsen, ISBN: 3-8272-5779-4 Verlag: Markt+Technik

    Wertfaktor 10
    Der Klassiker, dieses Buch spaltet die Webgemeinde, dadurch ein MUSS, um mitreden zu können.

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  • Web Usability – Das Prinzip des Vertrauens
  • M. Manhartsberger, S. Musil, ISBN: 3-89842-187-2, Verlag: Galileo Business

    Wertfaktor 6
    Ein gutes Buch für den deutschen Online-Markt. Schafft ein besseres Bewusstsein in der Umsetzung von Online-Kommunikationslösungen.

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  • Web Usability – Don´t make me think
  • S. Krug, ISBN: 3-8266-0890-9 Verlag: MITP

    Wertfaktor 6
    Nettes Buch zum Thema, aber Vorsicht! Ein, zwei Usability-Bücher zu lesen, macht aus Ihnen noch keinen Experten!

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  • Web Usability
  • Jakob Nilson und Hoa Loranger, ISBN: 3-8273-2448-3, Verlag: ADDISON-WESLEY

    Wertfaktor 10
    Der gute alte Jakob Nielsen. Obwohl es für einzelne Teilbereiche schon bessere Fachbücher gibt, ist sein Nachfolgewerk – diesmal in Zusammenarbeit mit Hoa Loranger – noch immer eine Pflichtlektüre. Es zeigt leider auf, dass manche Menschen bis heute nicht kapiert haben wie NutzerInnen denken. Also liebe Websitebastler, kaufen und bitte auch lesen.

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    Schlussbemerkung über Webusability

    Durch die persönlichen Einflussfaktoren ist Web-Usability nur bedingt auf das "technische Können" eines Online-Angebotes anzuwenden. Aber die Gebrauchstauglichkeit von WWW-Seiten ist immens wichtig, da BesucherInnen meist eine riesige Auswahl an verschiedenen Websites mit vergleichbaren Inhalten haben und sich schnell einer anderen Seite zuwenden können.

    Übrigens:
    Richtige Web-Usability ist die ideale Grundlage für die Suchmaschinenoptimierung!

    Inhalte Wissen

    Seite aktualisiert am: 24. November, 2011